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Servoantriebe

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Trainieren an der Tür

Text: Susanne Aufmuth, Baumüller
Flugbegleiterinnen und -begleiter tragen die Verantwortung für die Sicherheit der Passagiere an Bord. Daher üben sie an Simulatoren – die mit Servoantrieben ausgestattet sind.

In regelmäßigen Sicherheitstrainings üben Flugbegleiter das Verhalten in der Luft, bei Landungen und zu Boden – in jeder Situation. Moderne Simulatoren ermöglichen diese Trainings, so dass Maßnahmenpläne nicht nur theoretisch gepaukt, sondern auch praktisch geübt werden können. Das nordrhein-westfälische Unternehmen TFC Simulatoren & Technik stellt Kabinen-, Service- und Türtrainer her, mit denen die Kabinencrews unter äußerst realistischen Bedingungen trainieren können.

Baumüller stattet die Türtrainer des Herstellers mit Servoantrieben aus, die unterschiedliche Situationen simulieren. Mit bis zu drei Antrieben pro Tür können die Funktionalitäten des Griffes und die Bewegungen „Tür heben“ und „Tür schwenken“ exakt eingestellt werden. „Früher haben wir hydraulische Lösungen eingesetzt“, sagt Renate Plath, Vertriebsleiterin bei TFC, „doch die servoelektrischen Lösungen können äußerst präzise und schneller als die hydraulischen Systeme geregelt werden.“ So hat das Schulungspersonal die Möglichkeit, in Sekundenbruchteilen in die Simulation einzugreifen und etwa eine schwergängige Tür zu simulieren.

Gewählt hatte TFC die Servoantriebe des Nürnberger Herstellers, die aus den kompakten DSC-Servo­motoren und den flexibel einsetzbaren Umrichtern b maXX 5000 bestehen, unter anderem wegen der umfangreichen Sicherheitstechnik. Durch den Einsatz optionaler Safety-Module können Konstrukteure die Antriebe mit unterschiedlichen Sicherheitsfunktionen ausstatten. Die DSC-Motoren sind kompakte aber drehmomentstarke Servomotoren, die einfach zu montieren sind und trotz ihrer hohen Drehmomentdichte Drehzahlen bis zu 4000 U/min erreichen.

Auch Kameras tragen zur Sicherheit bei

Die Tür ist das Herzstück des Simulators und deren Bedienung einer der wichtigsten Punkte während des Sicherheitstrainings. Aber auch weitere Bedingungen, mit denen die Flugbegleiter konfrontiert werden könnten, lassen sich mit Hilfe der Simulatoren nachstellen. So werden etwa visuelle Mittel oder Bewegungen eingesetzt, um Gefahrensituationen nachzuahmen und Rauch oder Feuer zu simulieren. Für effektives Training sind außerdem alle Türtrainer mit Videokameras ausgestattet, mit deren Aufnahmen das Schulungspersonal dann nach den Übungsdurchläufen Feedback- und Bewertungseinheiten durchführen kann.

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