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„Servicerobotik und Industrie 4.0 wachsen bei Yaskawa zusammen“

Text: A&D
Steuerung, MRK und die Roboter der Zukunft – zu diesen Themen steht Bruno Schnekenburger, President Yaskawa Robotics Europe, Rede und Antwort.
A&D:

"Total Solutions" ist die Kombination aus Steuerung und Roboter mit der Software von Yaskawa…?

Schnekenburger:

„Total System Solutions“ meint generell durchgängige technische Lösungen vom Bedienfeld bis zum Roboter und im Speziellen die Kombination von Maschinen-Controller, Visualisierungs-Panels und I/Os unseres Tochterunternehmens Vipa und unserer Antriebstechnik wie Servoantrieben und AC-Antrieben, um Bänder und Linearachsen zu steuern – und natürlich unserer Roboter. Das andere, was Sie ansprechen, ist die Öffnung der Robotersteuerung hin zu den verbreiteten Maschinensteuerungen und Standards, wie sie auch Vipa abdeckt. Hierzu entwickeln wir die betreffende SPS entsprechende Funktionsbausteine die wir unseren Kunden zu Verfügung stellen.

Für Programmierer wird es leichter, weil es fertige Module gibt. Dennoch werden Spezialisten nicht überflüssig…

Für die am häufigsten verwendeten Roboter Funktionen haben wir die entsprechenden Softwaremodule bereits entwickelt, die in Form von Funktionsbausteinen zu Standard Programmfunktionen in der-Maschinensteuerung werden. Da wo diese Standard-Funktionen nicht mehr ausreichen, werden wir auf Seite Robotersteuerung und SPS tätig werden müssen. Ziel ist es, alle vom OEM oder Maschinenbauer benötigten Roboterfunktionen über die SPS programmieren zu können.

Gehen wir ein bisschen in die Zukunft der MRK. Ist es ein wenig Zwang, dass jeder einen solchen Roboter anbietet?

Wir sehen bei unseren Kunden ein sehr großes Interesse am Thema Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK). Schon jetzt haben wir Vor-Reservierungen für unser neu entwickeltes Modell in diesem Bereich: den Motoman HC10, den wir auf der Automatica erstmals in Europa vorstellen werden. In der Zukunft wird es ein wesentliches Marktsegment sein, auch wenn es sicher nicht die alleinige Lösung für alle zukünftigen Roboterapplikationen sein wird.

Ein Thema ist die Service-Robotik, zu der das Exoskelett gehört. Sehen Sie da eine Verwendung in der Industrie?

Der erste Ansatz dieser Technik ist, in den Bereich Mobilität zu gehen. Das heißt Menschen, die aufgrund von Unfällen oder Krankheiten die Kontrolle über ihre unteren Extremitäten ganz oder teilweise verloren haben, wieder ein Stück mehr an Lebensqualität zurückzugeben. Aber man kann sich auch vorstellen, damit schwere Lasten zu heben.

Welche Service-Robotik-Lösungen bietet Yaskawa noch?

Servicerobotik und Industrie 4.0 wachsen bei Yaskawa zusammen: Der für das Laborumfeld entwickelte Doppelarm-Industrieroboter Motoman CSDA10F produziert zum Beispiel bei dem slowenischen Start-up-Unternehmen „AlpStories“ Kosmetika und Wellnessprodukte nach kundenindividuellen, online übermittelten Wünschen – ab Losgröße 1.

Welche neuen Einsatzgebiete werden Ihre Roboter in Zukunft noch erschließen?

Wir arbeiten mit Universitäten zusammen, machen viel auch in unseren Entwicklungsabteilungen in Europa. Durch unsere starke Präsenz haben wir zum Beispiel sehr gute Partner in der Schweißtechnik, speziell beim Thema Laserschweißen. Eine aktuelle Neuentwicklung ermöglicht es, durch Bilderkennung einer Naht exakt zu folgen und die Schweißqualität im Prozess zu kontrollieren.

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