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Alternativen für Kiva-Roboter

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Gegen Amazons Roboterlegion

Text: Regina Levenshtein, A&D
Sie heißen Kiva, ihre Zahl ist Legion - und sie gehören Amazon alleine: Die Übernahme von Kiva Robotics - nun exklusiv Amazon Robotics - hinterließ am Markt eine Logistik-Lücke. Start-ups aus der ganzen Welt wollen nun beweisen, dass kein Roboter unersetzlich ist.

775 Millionen US-Dollar hat sich Amazon-CEO Jeff Bezos die Transaktion kosten lassen. So erwarb er 2012 für Amazon nicht nur eine 30.000 Einheiten starke Roboter-Armee, sondern auch das exklusive Recht auf die automatisierten Lagerhelfer. Nach Auslaufen der bestehenden Verträge werden keine Kiva-Roboter mehr an andere Lagerbetreiber oder Händler verkauft.

Statt auf eine umfassende Automatisierung haben sich amerikanische E-Commerce-Anbieter, aber auch Großhändler wie Wal-Mart und Macy's auf menschliche Arbeitskräfte verlassen. Um im Wettbewerb zu bestehen, benötigen sie jedoch ein Logistik-System, das mit Amazons Kiva mithalten kann. Auf diesen Bedarf hat eine Reihe von Start-ups reagiert.

So bietet Fetch Robotics aus dem Silicon Valley mit der Gleichnamigen eine automomes Pick&Place-System, das mittels onlinebasierter Echtzeit-Kommunikation und Monitoring mit Freight-Einheiten zusammenarbeiten kann. Grey Orange, ein Start-up aus Singapur, bietet mit seinen Butler-Robotern eine Alternative, die sehr eng an Kivas Original angelehnt ist. Ursprünglich wurden die HV100-Roboter von Harvest Automation zum Transport von Pflanzen in der Landwirtschaft eingetzt - durch ihre Robustheit und eine überarbeitete Material-Handling-Plattform könnten sie auch in der Intralogistik Anwendung finden.

Durch den Rückkauf ihrer Anteile von der Grenzebach-Gruppe und dem Erwerb von Swisslog hat nicht zuletzt auch Kuka das Potenzial, Robotik- und Handling-Systeme zu schaffen, die Kiva die Stirn bieten könnten.

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