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Beim Geschicklichkeitsparcours mit angetriebenen Armprothesen wird die Muskelaktivität im Arm erfasst und in Prothesen-Bewegungen übersetzt. Bild: Alessandro della Bella, ETH Zürich
Erster Cybathlon der Welt

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Countdown zur Cyborg-Olympiade

Ob automatisierte Exoskelette, bionische Prothesen oder virtuelle Wettrennen: Beim Schweizer Cybathlon ist der geschickte Einsatz technischer Gimmicks die wichtigste Disziplin.

Auf die Plätze, fertig, los! Am 8. Oktober 2016 veranstaltet die ETH Zürich in der Swiss Arena in Kloten den weltweit ersten Cybathlon für Athleten mit Behinderung. In sechs Disziplinen wie Radrennen mit elektrischer Muskelstimulation, Parcours mit robotischen Exoskeletten oder Geschicklichkeitsparcours mit Armprothesen beweisen die Sportler, wie moderne Technik die Grenzen der menschlichen Leistungsfähigkeit erweitern kann.

Mit bionischen Prothesen der nächsten Generation wie die iLimb von Touch Bionics, High-Tech-Beinprothesen wie Genium X3 oder motorisierten Rollstühlen muten die sogenannten Pilotinnen und Piloten fast wie Cyborgs an. Nicht nur körperliche, sondern auch geistige Gewandheit ist gefragt: So steuern die Piloten beim virtuellen Rennen über ihre Gedanken.

Was unterscheidet den Cybathlon von den Paralympics? Die Grundidee ist, sich nicht ausschließlich auf sportliche Höchstleistungen zu konzentrieren, sondern den Alltag in den Vordergrund zu stellen, der für viele Menschen mit Behinderung eine große Herausforderung darstellt. Technische Hilfsmittel und Prothesen sollen diesen erleichtern - und Medaillen einspielen.

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