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Die Grenzen verschmelzen weiter

Text: Dr. Gernot Bachler, B&R Foto: B&R
Das Schlagwort Integration beherrscht die Automatisierung.Motion-Control-Funktionen wandern zunehmend in dieStandard-Antriebstechnik. A&D hat Gernot Bachler, Technical Manager Motion bei B&R, gefragt, wie er dieses Thema einschätzt und welche Strategie der österreichische Automatisierer verfolgt.

B&R ist mit seinem Generic-Motion-Control-Ansatz nicht nur bestens gerüstet für die Anforderungen des Marktes, sondern eigentlich ein Vorreiter was die vollständige Integration von Motion-Funktionen in eine Automatisierungslösung betrifft. Wir gehen sogar noch weiter: Motion-Funktionen verschmelzen mit CNC, Robotik und klassischen Automatisierungsabläufen in einem homogenen System. Spezielle Funktionen können mühelos integriert werden und ermöglichen dem Maschinenbauer eine optimale Lösung für seine individuelle Aufgabenstellung. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei das Engineering Tool. B&R bietet mit der Plattform Automation Studio direkten Zugriff auf sämtliche Komponenten des Systems. Parametrierung, Programmierung und Diagnose aus ein und demselben Werkzeug, das den gesamten Lebenszyklus der Maschine begleitet - von der Entwicklung über die Inbetriebnahme bis hin zur Wartung. Eine weitere Herausforderung liegt in der Safety-Integration. Sicherheitsgerichtete Funktionen sollten nicht der Klotz am Bein einer Maschine sein, sondern sich harmonisch in das Gesamtkonzept integrieren. Die Sicherheitstechnik stellt sich dann als nutzbringende Funktionserweiterung dar und nicht als Effizienzbremse. Auch hier ist B&R bestens gerüstet: Eine Vielzahl sicherer Antriebsfunktionen kann mit den notwendigen Abläufen in der zentralen Sicherheitssteuerung SafeLogic verknüpft werden. Dazu kommen auch sicherheitsgerichtete Funktionsbausteine für die Robotik, wie die sicher begrenzte Geschwindigkeit. Die Produktivität kann dadurch drastisch erhöht werden. Denn es ist in bestimmten Situationen nicht mehr notwendig, die gesamte Maschine anzuhalten; einzelne Teilbereiche können individuell gehandhabt werden. Dazu kommt noch der Aspekt der Offenheit. B&R bietet mit OpenSafety auch die Möglichkeit, Sicherheitstechnik über die Grenzen von Bussystemen hinweg zu verwenden. Die weitere Entwicklung scheint klar vorgezeichnet: Technologiegrenzen werden weiter verschmelzen. Eine scharfe Abgrenzung von Motion Control, CNC, Robotik und der dazu gehörigen Sicherheitstechnik ist bald schlichtweg nicht mehr möglich. Die Maschinen der Zukunft werden auf eng miteinander vernetzten Komponenten basieren, die eine optimale Lösung für die jeweilige Aufgabenstellung darstellen. Auch die Komplexität der Anforderungen wird steigen. Der Kostendruck ist enorm und so wird es in Zukunft immer wichtiger, eine Maschine mit dem geringstmöglichen Aufwand an Material und Arbeitszeit zu produzieren. Dementsprechend wird auch die Komplexität der Steuerungs-Software allgemein steigen. Modellbasierte Ansätze, die Maschinen- und Technologieeigenheiten berücksichtigen, werden gang und gäbe.

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