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Denso Robotics auf der Motek

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Symbiose zwischen Robotik und Bildverarbeitung

Das erstmals in eine Eyefeeder-Zuführanlage integrierte 3D Bin Picking und die neue Scara-Roboterserie HSR von Denso Robotics stehen im Mittelpunkt des Messeauftritts auf der diesjährigen Motek.

Die neue HSR-Serie von Denso Robotics umfasst drei Modelle. Die vierachsigen Scara-Roboter werden automatisierte Anwendungen wie Pick-and-Place künftig effizienter machen. Dazu kann die neue Serie eine hohe Anzahl von Zyklen je Minute umsetzen. Das Ziel: Der Roboter soll bei industriellen Anwendungen prompt reagieren, dauerhaft mit hoher Geschwindigkeit arbeiten und einen Arbeitsvorgang exakt abschließen. Darüber bieten die Modelle eine große Armreichweite (480-650 Millimeter) und eine Traglastfähigkeit von bis zu Kilogramm.

Robotik trifft Bildverarbeitung

Das präsentierte 3D Bin Picking ist mit einer Zykluszeit von 1,6 bis 2 Sekunden aktuell der schnellste, auf einer Messe gezeigte System seiner Art. Neu bei diesem 3D Bin Picking ist die Kamera von Enshape, das die sehr schnellen und präzisen 3D Sensoren zum System beisteuert.

Das System besteht aus einem Denso-Roboter der VS-Serie, der Enshape Sensorik sowie einem PC. Anders als beim herkömmlichen Bildverarbeitungssystem werden hier auch asymmetrische Werkteile erkannt oder solche, die ungeordnet (beispielweise in einem Kasten) vorliegen. Sie können nun im Zusammenspiel von Bildverarbeitung und Robotersteuerung erkannt, selektiert und an der richtigen Stelle gegriffen werden. Für die 3D Bin Picking-Applikation wird die eigens dafür entwickelte Software Detector benutzt. Der Datenaustausch zwischen Roboter und Sensor läuft über Ethernet, der Roboter ist in der Denso-eigenen Programmiersprache PacScript programmiert.

Kombination mit Zuführanlage

Dieses System wird nun erstmals mit dem Eyefeeder kombiniert. Dabei wird die Zuführanlage dem Roboter asymmetrisch geformte Werkteile zuführen, dieser kann durch die Sensorik von Enshape im 3D Bin Picking-Verfahren die gewünschten Teile selektieren, aufnehmen und auf einem Tray ablegen. Damit kann das Eyefeeder-System nun erstmals auch visuell schwierig zu identifizierende Objekte verarbeiten – dadurch erhöht sich nicht nur die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten, sondern das System bietet auch mehr Effizienz. Denn der umständliche Informationsprozess zwischen Kamerasystem und Roboter/Controller entfällt.

Bis dato musste das Kamerasystems jeweils über das Vorgehen entscheiden: Bei gut positionierten und abholbereiten Produkten meldete es die Koordinaten an den Roboter, der die Produkte aufnahm. Waren genügend Produkte vorhanden, jedoch schlecht positioniert, so meldete das Kamerasystem, dass die Produkte geschüttelt oder umgedreht werden müssen, damit der Roboter sie aufnehmen kann. Waren nicht mehr genügend Produkte vorhanden, so meldete das Kamerasystem, dass neue Produkte in den Erfassungsbereich des Kamerasystems verschoben werden mussten.

Motek: Halle 7, Stand 7210

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