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„Bewegung zeigen in Hannover“

Text: Fragen & foto: Mathis Bayerdörfer, A&D
Siemens ist mit seinem Stand auf der Hannover Messe innerhalb der Halle 9 umgezogen. Wie es zur neuen Standposition kam, welche Antriebs-Highlights es dort zu sehen gibt und warum die Chefetage des Konzerns jetzt anfängt zu twittern, erklärt Ralf-Michael Franke, CEO der Siemens-Division Drive Technologies, im Gespräch mit A&D.

A&D: Passend zum diesjährigen Messemotto Integrated Industry hat Siemens antriebsseitig eine neue Stufe der Integration angekündigt. Was steckt dahinter?

Ralf-Michael Franke: Die Antriebstechnik ist seit der ersten Stunde ein fester Bestandteil in der TIA-Pyramide. Aufbauend darauf ermöglichen wir den Kunden mit unseren Integrated-Drive-Systems, kurz IDS, die bestmögliche Konfiguration für ihre jeweilige Antriebsaufgabe in drei Dimensionen: integriert innerhalb des Antriebsstrangs, integriert in Totally Integrated Automation (TIA), integriert durch Lifecycle-IT und -Services. Als einziger Anbieter auf der Welt, der alle Komponenten des Antriebsstrangs bereithält, kann auch nur Siemens aus dessen Modellierung im Rahmen der dreifachen Integration einen Kundennutzen generieren.

Welche Kunden haben Sie dabei im Fokus?

Wir adressieren Segmente, in denen wir uns zu Hause fühlen und die entsprechende Expertise haben. Es sind bekanntlich einige Branchen, in denen wir in- uns auswendig wissen, wie die Antriebskomponenten ausgelegt sein müssen, damit sie dort auch ihre Aufgabe optimal erfüllen.

Egal ob diskrete Fertigung oder Prozessindustrie - sind Sie mit dem IDS-Angebot komplett branchenunabhängig aufgestellt?

Das versuchen wir natürlich, und deshalb ist es die Aufgabe des Portfolio-Managements, eine Produktplattform zu schaffen, die branchenunabhängig den Benchmark darstellt. Dann wird den unterschiedlichen Anwendern schnell deutlich, dass der Integrationsansatz für ihn zu einem Mehrwert führt.

Ihr Stand auf der Hannover Messe wechselt innerhalb der Halle 9 vom Kopfende auf die Längsseite. Nicht dass der Besucher lange suchen müsste, doch was steht hinter diesem Umzug?

Nach vielen Jahren an gleicher Stelle ist für uns die Zeit gekommen, auch in Hannover erneut Bewegung zu zeigen. Der neue Siemens-Stand erstreckt sich jetzt über die komplette Längsseite der Halle 9. Somit begleitet die Marke Siemens den gesamten Automatisierungsfokus der Messe.

Warum sollte der Messebesucher überhaupt am Siemens-Stand Station machen?

Wir visualisieren dort das integrierte Antriebskonzept, unser IDS, und machen es mit dem Exponat einer Zementmühle im wahrsten Sinne des Worts begreifbar. Aber wir zeigen natürlich unser gesamtes Antriebsportfolio und dessen Einbindung in das TIA-Portal. Der Besucher kann die neue Version 12 vor Ort ausprobieren und sich dabei überzeugen, dass jetzt viele Möglichkeiten auch auf Antriebsseite bereitstehen, die in der Steuerungstechnik längst etabliert sind.

Seit anderthalb Jahren fassen Sie ihr komplettes Motorenangebot unter dem Namen Simotics zusammen. Welche Erfahrungen haben Sie seitdem gemacht?

Die Marke hilft unserem Kunden bei der Navigation durchs Portfolio. Aber nicht nur für ihn, auch für uns selbst hat Simotics eine gewisse Klarheit geschaffen. Es war also ein fälliger Schritt.

Sie sind neuerdings mit einem eigenen Twitter-Account aktiv. Warum tun Sie das Herr Franke?

Gestatten Sie mir eine Gegenfrage: Wie beschäftigt man sich am besten mit neuen Themen? Indem man einfach mal ins kalte Wasser springt. Wir haben in der Vergangenheit alle lernen müssen mit IT-Strukturen umzugehen. Entsprechend lässt sich auch der Social-Media-Trend nicht ignorieren. Meinungsbildung wird zukünftig verstärkt auf solchen Plattformen stattfinden. Somit sehe ich mich in der Pflicht, als Beispiel voranzugehen und Social Media als gestalterisches Element meiner Kommunikation zu nutzen. Ganz offen gesprochen bin ich gespannt auf die Lernkurve, die ich an dieser Stelle persönlich nehmen werde.

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