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Der Asus Zenbo soll zum persönlichem Roboter im Zuhause werden. Bild: Asus
Zenbo überwacht, hilft und steuert

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Asus bringt Roboter als Helfer für Zuhause

Text: Christian Vilsbeck, A&D
Asus hat auf der Computex in Taipeh mit Zenbo einen Roboter vorgestellt, der im Haushalt für mehr Komfort und Sicherheit sorgen soll. Zenbo wird voraussichtlich für 599 US-Dollar auf den Markt kommen.

Asus ist primär für Mainboards, Grafikkarten, Notebooks, Smartwatches, Smartphones und Tablets bekannt. Jetzt bündelt der Hersteller seine Technologien in einem Roboter für den Haushalt. Zenbo kann sich durch große Räder frei bewegen, ist mit Display und Kameratechnologie ausgestattet und reagiert auf Sprachbefehle. Der Roboter soll Asus zufolge für mehr Komfort bei bestimmten Tätigkeiten sorgen, Ansprechpartner und Gesundheitsüberwacher von alleinstehenden älteren Menschen sein, durch multimediale Fähigkeiten Entertainment bieten und per Sprachbefehle das Smart Home steuern.

Durch sein rundliches Design und einem beweglichen Kopf mit großem Display will Zenbo dem Betrachter Sympathien entlocken. Entsprechend hat Asus dem Robotor auch große freundliche virtuelle Augen auf dem Bildschirm spendiert. Schließlich will Asus auch die Zielgruppe der Kinder adressieren, denen Zenbo Geschichten vorlesen kann oder Musik abspielt. Zenbo kann an Erinnerungen rechtzeitig mit seiner Roboterstimme hinweisen, beispielsweise anstehende Arzttermine oder wann Medikamente einzunehmen sind. Alle Informationen zeigt der Roboter zusätzlich auch auf dem Kopfdisplay an. Gerade ältere Mitmenschen sollen so laut Asus stets einen Helfer daheim zur Seite haben. Wie Asus angibt, registriert Zenbo in der Wohnung auch Notfälle und informiert definierte Kontakte per Nachricht. Diese können dann Remote über den Roboter zuhause nachschauen, ob alles in Ordnung ist. Die Remote-Funktionalität soll nicht nur bei Notfällen, sondern jederzeit via Smartphone-App von den Zenbo-Besitzern möglich sein.

Per Sprachbefehl sind auch Videoanrufe über Zenbo möglich, der Roboter übernimmt das Versenden von Selfies oder zeigt das Kochrezept auf dem Display an und liest es auch vor. Die Steuerung des Smart Homes soll der Roboter ebenfalls zentral durchführen können; beispielsweise Licht, TV oder Heizung. Per Sprache gibt man dann nur noch Zenbo die entsprechenden Befehle. Asus bietet für Entwickler auch ein Software Development Kit (SDK) an, damit Drittanbieter Zenbo neue Funktionen beibringen können.

Bis auf den Preis, der bei 599 US-Dollar liegen soll, sind von Asus noch keine technischen Details veröffentlicht worden. So sind natürlich noch viele Fragen offen, beispielsweise die Akkulaufdauer, gibt es eine automatische Ladestation, mit welchen Smart-Home-Standards kann Zenbo kommunizieren, welche Sprachkommandos sind möglich, wie lernfähig ist das System und wie sieht es mit dem Datenschutz und der Security aus? Wann Zenbo auf den Markt kommt, wurde von Asus ebenfalls noch nicht bekannt gegeben.

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