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Bild: Angel Lopez Pelaz, iStock; Hiwin
Präzise Mikropositionierung

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Text: Christine Matt, Hiwin
Positionieren im Mikrometerbereich stellt Profilschienenführungen in der Medizintechnik auf die Probe. Denn sie müssen besonders präzise und wiederholgenau arbeiten.

In der Labortechnik findet man automatisierte Arbeitsschritte bei der Probenentnahme und -analyse. Dazu müssen die eingesetzten Geräte nicht nur schnell, sondern zugleich sehr präzise funktionieren. Für die Linearbewegungen werden deshalb kleinformatige Schienenführungen benötigt, die sich durch hohe Genauigkeit auszeichnen, um Verfahrwege auf den Mikrometer genau zu realisieren. Für solche Präzisionsaufgaben eignet sich die Baureihe MG von Hiwin.

Mit hoher Laufruhe und Ablaufgenauigkeit sorgen diese Miniatur-Führungseinheiten für einen exakten, reproduzierbaren Betrieb, der in der Labortechnik zu schnelleren Analysen mit zuverlässigen Testergebnissen beiträgt. Sie können aus allen Richtungen Lasten aufnehmen und gewährleisten dabei hohe Steifigkeit und Präzision. Durch ihr zweireihiges Führungssystem erreichen die Einheiten kompakte Abmessungen. Ihre Schienen, Laufwagen und Kugeln bestehen aus korrosionsfestem Edelstahl. Die Profilschienenführungen sind in den Baureihen MGN für normale Belastungen und MGW als breite Ausführung für größere Momentenbelastungen verfügbar. Kunden können zwischen den Baugrößen MG-07, MG-09, MG-12 und MG-15 und drei Präzisionsklassen wählen. Alle MG-Profilschienenführungen werden wahlweise mit langem oder kurzem Laufwagen geliefert.

Punktgenau auf dem Scanningtisch

Das Unternehmen Märzhäuser Wetzlar stellt manuelle und motorische Mikropositioniersysteme für die Labortechnik her; dazu zählen auch Präzisionsgeräte wie Mikroskop- und Mess­tische, Steuerungen und Bedienelemente sowie Fokusantriebe und Mikromanipulatoren. Mit dem TrayExpress haben sie ein besonders schnelles System für das automatisierte Handling von vielfältigen Probenträgerformaten entwickelt. Um die Proben in Mikrotiterplatten, Petrischalen oder auf Objektträgern genau im Fokus des Objektivs zu positionieren, sind eine Ablauf- und Wiederholgenauigkeit von unter 1 µm und Schrittweiten im Bereich bis zu 0,05 µm gefordert. Dies lässt sich bei Verfahrgeschwindigkeiten von bis zu 80 mm/s auf der X-Achse nur mit ausgereifter Positioniertechnik umsetzen.

„Während wir früher die Positioniereinheiten ausschließlich selbst gefertigt haben, greifen wir nun bei Schienenführungen im Miniaturformat auch auf Produkte von Hiwin zurück“, erzählt Ralf Tide, Konstruktionsleiter bei Märzhäuser Wetzlar. „Die MG-Linearführungen bieten die erforderliche Stabilität und Präzision. Neben dem guten Laufverhalten bei geringen Laufgeräuschen haben uns ihre Zuverlässigkeit und die kurzen Lieferzeiten von Hiwin überzeugt.“

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