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„Jede Entwicklung sollte ­ein Zusatznutzen für unsere Kunden sein.“Stefan Ziemba, IAI Industrieroboter
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60 Sekunden mit…

Text: Simone Käfer, A&D
…Stefan Ziemba. Der Sales und Marketing Manager DACH bei IAI Industrieroboter spricht mit A&D über die Besonderheiten des japanischen Roboter- und Greiferherstellers.
A&D:

IAI ist in einen bereits gesättigten Markt eingetreten. Wie konnte das Unternehmen sich trotzdem etablieren?

Stefan Ziemba:

Nur durch stete Neu- und Weiterentwicklung der Produkte sowie einer permanenten Kundenorientierung. Wir verfeinern Produkte solange bis alle Kundenbelange integriert sind.

Das Motto von IAI ist Qualität und Innovation. Wie werden die Innovationen vorangetrieben?

Für die Entwicklungen ist das japanische Mutterhaus zuständig. Dort entstehen sämtliche Produkte nur mit direktem Kundenfeedback. Denn jede Entwicklung sollte einen Zusatznutzen für unsere Kunden schaffen.

Sie bieten also nur kundenspezifische Produkte?

Ja und Nein. Viele unserer Produkte entstehen selbstverständlich in enger Kooperation mit unseren Kunden. Um am Markt aber bestehen zu können, muss man bei Neuentwicklungen selbstverständlich den zukünftigen Bedarf auch jederzeit zu einem gewissen Grad voraus­ahnen können.

Was sind denn die Stärken von IAI?

Besonders in den Nischenmärkten unterscheiden wir uns vom europäischen Wettbewerb. Bei elektrischen Mikroachsen und -greifern zum Beispiel haben wir klare technische Vorteile. Vor allem unterscheiden wir uns aber durch unsere eindeutige Ausrichtung auf elektrische Aktuatoren und unserem umfangreichen Portfolio an Komponenten und Industrierobotern, die die gesamte Breite der Automatisierung abdecken.

In welchen Anwendungen sind denn elektrische Greifer den pneumatischen überlegen?

Überall dort, wo frei programmierbare Parameter vorhanden sind. Also dann, wenn sich zum Beispiel die zu fahrenden Wege unterscheiden. Da die Greifkräfte ebenfalls frei programmierbar sind, sind unsere Greifer unter anderem auch für die Medizintechnik geeignet; dort müssen Präparate sehr behutsam gegriffen werden.

IAI bietet aber auch Linearachsen an …

Wir sprechen nicht von Linearachsen, sondern von 1-Achsrobotern. Damit wollen wir die freie Programmierbarkeit betonen. Man kann unsere 1-Achser auch kombinieren, mehr als acht Achsen sind möglich. Ein solches System kann für manche Anwendung besser geeignet sein als ein Knickarmroboter, weil das System anders belastbar ist und wesentlich schneller agieren kann.

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