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Teamarbeit

Text: Fotos: Yaskawa, Vipa
Yaskawa beteiligt sich an Vipa und integriert den Steuerungsspezialisten in seine Europa-Organisation. A&D wollte wissen, welche Gründe es gab, welche Erwartungen es gibt und welche Vorteile es für den Kunden geben wird.

Aus unserer Sicht war die Beteiligung von Yaskawa eine strategische Entscheidung, denn verglichen mit dem Wettbewerb fehlte uns bislang das Antriebssegment. In dieser Konstellation sind wir jetzt in der Lage auch hier das gesamte Spektrum - bis hin zur Robotik - anzubieten. Wir waren also sehr interessiert, als Yaskawa auf uns zukam. Denn in den beiden Produktpaletten gibt es keine Überschneidungen. Ganz im Gegenteil - sie ergänzen sich ungemein gut. Eingebettet in einer gemeinsamen Plattform wollen wir im nächsten Schritt das Zusammenspiel der Komponenten und deren Funktionalität bestmöglich abstimmen. Dann bieten wir zudem eine durchgängige Entwicklungslösung - mit Hardware-Konfiguration, Programmierung, Kommunikation, Visualisierung und jetzt auch Motion - die sich vor dem Angebot der Mitbewerber keines Falls verstecken muss.Es gab auch einen persönlichen Grund für mich als Gründer und Geschäftsführer von Vipa: Wenn eine Änderung der Gesellschafterstruktur ansteht, gibt es zeitweise natürlich auch Unsicherheiten im Unternehmen. Deshalb bin ich sehr froh, dass mit Yaskawa als Partner die Strukturen bei Vipa - sowohl auf Seite der Mitarbeiter als auch auf Seite der Tochterfirmen und Vertriebspartner - erhalten blieben.Wolfgang Seel ist Gründer, Gesellschafter und Geschäftsführer von Vipa

Vipa wird neben Robotics und Drives & Motion als dritte Division in die Europa-Gesellschaft von Yaskawa Europe integriert, aber weitgehend eigenständig das Steuerungsgeschäft weiterentwickeln. Parallel wollen wir kurzfristig damit beginnen, Synergien auszuschöpfen, insbesondere durch gemeinsame Produktentwicklungen. Mit rund 100 Entwicklern in Europa verfügen wir hier über eine starke Mannschaft, um für unsere Kunden die passenden Produkte und Lösungen zu realisieren.Vom Produktportfolio her gesehen, können wir künftig eine integrierte Systemlösung anbieten. Sie umfasst im ersten Schritt Steuerungs-, Servo- und Umrichtertechnik, verbunden über ein eigenständiges Engineering-Tool. In einem zweiten Schritt werden wir auch die Robotik in dieses System integrieren.Von der technischen Seite her betrachtet haben wir mit der Vipa-Tochter Profichip mittelfristig einen internen Technologielieferanten. Er wird uns erlauben, eine eigene hochintegrierte Hardware-Plattform für die Steuerungstechnik, Robotik und Antriebstechnik zu etablieren. Zudem gibt es auf der Distributionsseite hervorragende Möglichkeiten, uns gegenseitig zu stärken und einen besseren Marktzugang - auch über unseren eigentlichen EMEA-Heimatmarkt - zu erreichen.Manfred Stern ist Präsident und Chief Operation Officer bei Yaskawa Europe

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