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Fachmesse

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Nächster Halt: Berlin

Text: Simone Käfer, A&D
Auf dem Außengelände der InnoTrans, Fachmesse für Personen- und Güterverkehr, kann man sich so manche Lok aus der Nähe ansehen. Doch nicht nur wer als Kind Lokomotivführer werden wollte, wird sich hier wohl fühlen. Die Veranstaltung hält auch einiges in Sachen Automatisierung und Antriebstechnik bereit.

Mehr als 2400 Aussteller aus 48 Ländern treffen sich Mitte September in Berlin. Grund dafür ist die diesjährige InnoTrans, Plattform für Personen- und Güterverkehr, die bei Groß und Klein gerade wegen ihres Freigeländes beliebt ist. Denn dort, auf der Gleisanlage der Messe Berlin, kann man sich Züge und andere Schienenfahrzeuge bis ins Detail ansehen. Da sich wesentlich mehr Aussteller angemeldet haben als vor zwei Jahren, wurde die Fläche erweitert. Bedenkt man, dass die Gesamtfläche der letzten InnoTrans 150000 Quadratmeter an Hallen- und Freifläche belegte, erscheint das Segment Railway Technology mit seinen diesjährig rund 100000 Quadratmetern schon fast als eigene Messe. Dass neue Hallen erschlossen wurden, dazu trägt sicherlich auch Japan seinen Teil bei: Das Land präsentiert seine Neuheiten für den Schienenverkehr komplett in einer Halle. Eine ganze Halle für nur ein Land, das gab es vorher noch nicht auf dieser Veranstaltung.

Internationales Geschäft

Schienenverkehr ist zwangsläufig ein internationales Geschäft, spätestens wenn ein Zug eine Staatsgrenze überquert und trotzdem noch auf die Gleise passt, wird dies deutlich. Viele Nationen begrüßen den Vorteil von Gemeinschaftsständen und präsentieren ihre Innovationen konzentriert. Schon im Jahr 2010 belegten 22Prozent der Aussteller 13Prozent der Fläche mit Gemeinschaftsständen. In diesem Jahr sind 37 Nationalstände aus 22 Ländern am Start. Zu den alten Hasen gehören neben europäischen Nationen Länder wie Brasilien, Australien, Taiwan oder Korea. Neue Aussteller sind die Ukraine und die USA. Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen eignen sind die Gemeinschaftsstände: Dadurch, dass sie durch Industrieverbände, Wirtschaftsministerien oder Wirtschaftsfördergesellschaften organisiert werden, bieten sie den kleineren Firmen eine günstige Möglichkeit, sich der Fachwelt zu präsentieren.Neben Unternehmen zeigen auch nationale und internationale Forschungseinrichtungen ihre Erkenntnisse und Entwicklungen. Konzepte und anwendungsorientierte Lösungen für Mobilität und Verkehr präsentieren unter anderem das Railway Technical Research Institute aus Japan, das Birmingham Centre for Railway Research and Education und die China Academy of Railway Sciences. Die TU Berlin stellt gleich mehrere Forschungsprojekte vor, wie beispielsweise eine aufsteckbare Steuerkabine und ein neues System zur Zustandsüberwachung von Schienengüterwagen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt demonstriert Bauweisen für doppelstöckige Schienenfahrzeuge an einem maßstabsgetreuen Mock-up. Die Fraunhofer Gesellschaft ist ebenfalls mit von der Partie. Sie präsentiert Ergebnisse aus den Bereichen Thermografieprüfung von Rädern, Streckenvermessung und -überwachung durch Clearance Profile Scanner sowie Logistik- und IT-Lösungen für den Schienengüterverkehr. In einem praktisch angelegten Teil wird gezeigt, wie diese Lösungen angewandt werden können.

Neuheiten auf der Spur

Wie in den Vorjahren werden auch auf der diesjährigen InnoTrans Neuheiten-Rundgänge angeboten. Vertreter der ausstellenden Unternehmen informierne die Teilnehmer mehrmals am Tag in einem 90-minütigen Rundgang über neue Produkte. Ein weiteres Schmankerl ist die Speakers Corner. Hier können Aussteller innerhalb einer Stunde beispielsweise ihre Firma oder Produkte präsentieren. Für Fachbesucher ist diesses Ereignis kostenlos.

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