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Bild: alienforce, iStock
Elektroinstallation

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Zeitgemäße Gebäudetechnik

Text: Andreas Fenn, Wieland Electric
Gebäude werden immer smarter, die Elektroinstallation hingegen aufwendiger. Steckbare Systeme machen dem ein Ende.

Stellen Sie sich vor, Sie kommen in die Arbeit und alles ist so, wie es für Sie perfekt ist. Das Licht ist nicht zu hell und nicht zu dunkel, die Zimmertemperatur ist angenehm und die Raumluft ist nicht stickig. Immer mehr und bessere Elektronik bei intelligenter Vernetzung bis in die Cloud macht dies möglich. Die Elektroinstallation hingegen erfolgt oft noch zeitaufwendig, unflexibel und kostenintensiv – Einsparpotenziale bleiben ungenutzt.

Dabei kann die Elektroinstallation mit Gesis, der steckbaren Elektroinstallation von Wieland Electric, längst einfach, schnell und kostengünstig erfolgen. Die modulare Raumautomationsserie, vereint dabei die steckbare Installation mit der Raum- und Gebäudeautomation. Das KNX-System bildet die Basis des Produkts. KNX vereint über verschiedene Geräte die Sensorik der batterielosen EnOcean Funktechnik mit den Subsystemen DALI für die Beleuchtungssteuerung und SMI für die Jalousieautomation. Daneben bietet das System Standard-Eingänge sowie Relais- und Halbleiterausgänge für Licht-, Jalousie- und Raumklimaanwendungen.

Dezentral und steckbar

Gesis Flex wird dezentral, also in den Räumen, und somit sehr nahe an Endgeräten wie Leuchten oder Jalousien installiert. Das spart Leitungen, hält Kabelwege und Technikräume klein, Brandlasten niedrig, sorgt für ein einfaches Leitungsmanagement und hält die Installation offen und flexibel.

Die Flachleitung Gesis NRG versorgt Gebäudeflächen mit Elektrik. Für die Systeme Energie, KNX, SMI und DALI stehen verschiedene Flachleitungsquerschnitte und -Typen zur Verfügung.

Die Steckbarkeit der Produkte garantiert eine kurze Installationsphase, einen hohen Grad an Fehlerfreiheit und die Möglichkeit der industriellen Vorfertigung. So kann die Elektroinstallation dem Trend zu vorgefertigten Gebäuden, dem andere Gewerke schon seit Jahren folgen, nachkommen.

Innerhalb der Geräteserie gibt es je ein Gateway zu SMI und zu EnOcean. Beide Gateways arbeiten bidirektional und können Befehle und Informationen zwischen den Systemen austauschen. Für die Ansteuerung von Fan-Coil-Einheiten bietet der Hersteller ein Basismodul mit Erweiterungsmöglichkeit. Weitere Module sind allesamt über das Basis-
modul an den KNX angebunden. Als Master übernimmt das Basismodul die Verwaltung von sechs Erweiterungsmodulen mit verschiedener Funktionalität.

Gleichzeitig wird, je nach Variante, das Basismodul mit 230 V oder 230/400 V eingespeist. Beim Anreihen der Erweiterungen wird diese Einspeisung automatisch kontaktiert und an die Folgemodule weitergegeben.

Zur Verfügung stehen folgende Funktionen:

  • Binäreingänge für potentialfreie Kontakte,

  • Relaisausgänge für Normallast, 230 V 16A, für C-Last, 230 V 16 A, 140μ F,

  • Notlichtfunktion,

  • Jalousieausgänge für 230 VAC mit und ohne Abgangsabsicherung und 24 VDC mit und ohne Abgangsabsicherung,

  • DALI-Ausgänge für je 16 Vorschaltgeräte im Broadcast-Betrieb,

  • Halbleiterausgänge für 230 VAC und 24 VDC mit und ohne Abgangsabsicherung.

Zur komfortablen Inbetriebnahme, Fehlersuche und für Tests besitzt jedes Modul eine Handbedienebene. Diese funktioniert sobald die Versorgungsspannung angelegt ist. So bedarf es keiner vorherigen Systemintegration, um die Installation mit der Handbedienebene zu testen.

Das Zubehör, zum Beispiel Schnellmontagerahmen für Kabelrinnen-, Wand- und Deckeninstallation oder Gehäuse zur Verwendung von Standard-Reiheneinbaugeräten ergänzen das Portfolio.

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