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Bild: pixabay, Public Domain
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Maschinenbau bleibt hinter Konjunktur zurück

Im Dezember 2014, sechs Jahre nach Ausbruch der Banken- und Wirtschaftskrise, hat die Produktion des deutschen Maschinenbaus erstmals ihr Vorkrisenniveau übertroffen. Doch die beiden folgenden Monate zeigten wieder ein deutlich niedrigeres Niveau. Der Höhenflug vom Dezember markierte also keine Trendwende nach oben. Stattdessen bleibt die Entwicklung wohl weiterhin auf einem konstanten Niveau, mit Schwankungen nach oben und unten. Das legt der jüngste Bericht von Quest Research zu den wirtschaftlichen Perspektiven des deutschen Maschinenbaus nahe, der auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes basiert.

Zwei Gründe für das Verharren auf dem bisherigen Niveau nennt der Bericht. Der Prozess der weltweiten Krisenüberwindung sei heute nicht durch den üblichen allgemeinen Konjunkturaufschwung gekennzeichnet, sondern durch eine enge Verflechtung von Wachstum, Stagnation und Rückschlägen der weltweiten Industrieproduktion. 70 Prozent der deutschen Exporte gehen in industrialisierte Länder, die sich höchst uneinheitlich entwickeln. Zu nennen sind hier USA und Japan, die Mitgliedsstaaten der EU und die BRICS-Staaten. Lediglich in den MIST-Ländern – Mexiko, Indonesien, Südkorea und Türkei –, die 7 Prozent der deutschen Maschinenexporte aufnehmen, bestimmt überwiegend ein allgemeiner Konjunkturaufschwung die Industrieproduktion.

Zudem bleibt die Erhöhung der Importe aus Deutschland in den meisten Ländern hinter dem Wachstum der Industrieproduktion zurück. Einzige Ausnahme bilden hier die USA. dies ist ein weiterer Grund, der die Wachstumschancen für den deutschen Maschinenbau begrenzt.

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