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Deutsche Industrie erhöht F&E-Budget

Mindestens vier Prozent des Umsatzes investiert die Mehrheit in F&E - jedoch zu selten in bahnbrechende Innovationen, die in Zeiten von Industrie 4.0 nötig sind.

Eine so hohe Investitionsquote erreichte in den vergangenen Jahren nicht einmal die Hälfte der deutschen Industrieunternehmen. In den kommenden zwei Jahren wollen nun 86 Prozent mindestens vier Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung investieren. Weltweit liegt dieser Anteil bei 74 Prozent. Das ergab eine internationale Umfrage der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG.

Befragt wurden knapp 400 Industrieunternehmen mit einem Umsatz von umgerechnet mehr als einer Milliarde US-Dollar, davon 42 aus Deutschland Wie die Umfrage auch zeigt, steht in den kommenden zwei Jahren für knapp die Hälfte der deutschen Industrieunternehmen die Optimierung ihrer Kostenstruktur an erster Stelle ihrer strategischen Prioritäten. Die Steigerung des Umsatzes folgt mit 40 Prozent an zweiter Stelle. Dieses Ziel will die Hälfte der Befragten durch die Erschließung neuer geographischer Märkte erreichen. Sorgen bereite den deutschen Industrieunternehmen vor allem die steigende internationale Wettbewerbsintensität, der wachsende Preisdruck und das Management geopolitischer Risiken, so ein KPMG-Vertreter.

Ein Großteil der Unternehmen konzentriere sich immer zu stark darauf, bestehende Produkte schrittweise zu optimieren als zusätzlich bahnbrechende neue Innovationen auf dem Markt zu bringen. Die Unternehmen sollten mehr Mut haben, auch ihr Geschäftsmodell zu hinterfragen und gegebenenfalls weiter zu entwickeln. Wer agil und anpassungsfähig ist, wird im Zeitalter von Industrie 4.0 stärker wachsen als die Konkurrenz und im globalen Wettbewerb die Nase vorn haben

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